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Bildquelle: Bernd Röttgers

Mit Studienbriefen zum Turnier – Laura Klaphake vereinbart Profisport und Masterstudium

Der Reitsport ist Laura Klaphakes große Leidenschaft. Mit ihrem Team gewann die 25-Jährige im letzten Jahr bei der WM die Bronzemedaille im Springreiten. Darüber hinaus bereitet sie sich auf eine Zukunft in der Immobilienwirtschaft vor – im Studiengang M.A. Real Estate Management schreibt sie gerade ihre Masterarbeit. Die EBZ Business School hat Laura Klaphake befragt, wie sich Studium und Reitsport vereinbaren lassen.

Warum haben Sie sich für den Studiengang M.A. Real Estate Management an der EBZ Business School entschieden?

Laura Klaphake: Durch meinen Sport habe ich die Möglichkeit, viele unterschiedliche Regionen zu bereisen. Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert, wie sich kulturelle Unterschiede in der Gestaltung und im Umgang mit Immobilien widerspiegeln. Gleichzeitig ist die Immobilienwirtschaft aber auch ein sehr komplexes und interdisziplinäres Feld, das viele andere Fachdisziplinen miteinander vereint und gerade vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, wie z.B. demografischer Wandel oder Digitalisierung, starken gesellschaftlichen Herausforderungen gegenübersteht. Nach meinen Bachelorabschluss an einer anderen Hochschule stand für mich daher fest, dass ich meine Kenntnisse im immobilienwirtschaftlichen Bereich vertiefen möchte.

Für das Studium an der EBZ Business School sprach zum einen die fachliche Vielfalt innerhalb des Studiengangs. Wirtschaftswissenschaftliche Inhalte finden sich ebenso in den Modulen berücksichtigt wie technische, soziologische und sogar psychologische Inhalte. Das ermöglicht es mir, den Umgang mit Immobilien aus vielen unterschiedlichen Disziplinen besser zu verstehen. Zum anderen hat mich die Fernstudiums-Variante des Studiengangs angesprochen. Ein Präsenzstudium wäre mit meinem Sport nicht zu vereinbaren gewesen.

Wie lässt sich das Studium mit einem so zeitintensiven Sport verbinden?

Laura Klaphake: Im Fernstudium kann ich die Module und Prüfungsleistungen optimal auf meine Verpflichtungen im Sport abstimmen. Klar, das ist anspruchsvoll und ich reise eigentlich immer mit Studienbriefen und Veranstaltungsskripten im Gepäck. Ich habe aber die Flexibilität, selbst zu bestimmen, wo und wann ich lerne. Die geringe Zahl von  Präsenzveranstaltungen versuche ich wann immer es geht auch wahrzunehmen, da ich den direkten Austausch mit Kommiliton*innen und den Dozent*innen trotz allem sehr schätze. Mir kommt auch das umfangreiche Angebot an virtuellen Lehrveranstaltungen wie Webinaren und Lehrvideos sehr entgegen. So kann ich auch schon mal während ich bei  einem Turnier im Ausland bin an einem virtuellen Seminar  teilnehmen oder mir in den Pausen ein Lehrvideo anschauen. Das ermöglicht es mir, mit meinem Studienverlauf absolut im Plan zu sein.

Was haben Sie sich für die Zeit nach Ihrem Abschluss vorgenommen?

Laura Klaphake: Der Reitsport wird auch nach meinem Studium noch einen bedeutsamen Teil meiner Zeit in Anspruch nehmen. Das im Masterstudiengang Real Estate Management erworbene Wissen macht mich aber insgesamt unabhängiger, weil ich mich bestens auf verantwortungsvolle Aufgaben in immobilienwirtschaftlichen Unternehmen vorbereitet sehe. Selbstverständlich will ich das erworbene Wissen dann auch in der Praxis anwenden. Ein Traum wäre es daher, wenn ich zukünftig den Reitsport mit einem Job in der Immobilienwirtschaft kombinieren könnte. Die eine Hälfte für den Reitsport und die andere Hälfte für die Immobilienwirtschaft. Das wäre für mich die optimale Balance. Erst einmal möchte ich jetzt aber meine Masterarbeit zu Ende schreiben. Darin beschäftige ich mich mit dem Thema Motivation und Anreize. Ein Thema, das sowohl im Reitsport als auch in der Immobilienwirtschaft von hoher Bedeutung ist.