
Gemeinsam forschen. Zukunft gestalten.
Die FG Strom ist ein herstellerunabhängiger Zusammenschluss von Immobilienunternehmen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung sowie des BfW NRW. Sie entwickelt gemeinschaftlich Konzepte und Lösungen zur Stromnutzung in Immobilien, die zum Ersatz fossiler Energieträger benötigt werden. Die Forschungsgemeinschaft wird von der EBZ Business School koordiniert.
Gründungsmitglieder
- BfW NRW
- Dr. Dieter Langen Liegenschaften
- Dr. Ing. Potthoff GmbH & Co. KG
- EBZ Business School
- Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft
- Heinz Zinke GmbH & Co. KG
- Sahle Wohnen GmbH & Co. KG
- Schettler Holding GmbH & Co. KG
- Steffens Wohnen
Wer wir sind
Neben der Lösung technischer Fragestellungen geht es auch um die Positionierung der Immobilienwirtschaft in diesem wichtigen Anwendungsfeld. Die FG Strom soll daher auch politische Entscheidungsprozesse begleiten, um Anforderungen der Immobilienwirtschaft bei der Gestaltung des Energiesystems in Deutschland einzubringen.
Ausgangssituation
Die wirtschaftliche Dekarbonisierung der Bestände stellt Immobilien- und Wohnungsbau-Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Strategien der Vergangenheit haben sich flächendeckend bis 2045 als nicht finanzierbar und nicht wirtschaftlich herausgestellt. Strom, regenerativ erzeugt, wird bei der Dekarbonisierung eine Schlüsselrolle spielen.
Private Haushalte verbrauchen heute mit 130 TWh 30 % des Gesamtstromverbrauches, während die Elektromobilität aktuell ca. 1 % benötigt. Gebäude spielen somit eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung einer CO2-freien Stromversorgung und bei der Stabilisierung der Verteilnetze.
Strom aus Dachanlagen muss Vorrang haben: Insbesondere auf Mehrfamilienhäusern in Ballungsräumen wird dieser lokal verbraucht und muss nicht über weite Entfernungen transportiert werden. Gebäude sind thermische Energiespeicher und besitzen in immer größerem Umfang elektrochemische Speicher.
Da sich auf den Gebäuden heute Strom zu sehr wirtschaftlichen Konditionen produzieren lässt, wandert der Fokus bei der Dekarbonisierung zu anlagentechnischen Konzepten wie dem großflächigen Einsatz von Wärmepumpen und PV-Anlagen. Ein lokales Energiemanagement verhindert eine Überlastung der Verteilnetze.
Ziele der FG Strom
Stromkosten senken
Über eine intelligente Stromnutzung und -produktion in Gebäuden lassen sich Stromkosten für die Gebäudenutzer senken.
Verteilnetze entlasten
Ausbaukosten des Verteilnetzes können reduziert werden, wenn elektrische Energie im Gebäude intelligent gesteuert wird.
Demand-Side-Management etablieren
Ein flächendeckendes Demand-Side-Management muss mit Wärmepumpen sowie Batteriespeichern kombiniert werden.
Transformation begleiten
Die Forschungsgemeinschaft begleitet den Transformationsprozess zu einer umfassenden Stromnutzung in Immobilien systematisch.
Wie wir zusammenarbeiten
Regelmäßige Treffen
Die FG Strom trifft sich regelmäßig.
Themen priorisieren
Die Mitglieder priorisieren gemeinsam relevante Fragestellungen.
Ausarbeitung
Die EBZ Business School arbeitet die Themen fachlich aus.
Geschäftsmodelle
Entwicklung von Geschäftsmodellen und Bündelung finanzieller Ressourcen.
Forschungsprojekte
Die EBZ beantragt in Abstimmung mit den Mitgliedern Forschungsprojekte.


