Die wirtschaftliche Dekarbonisierung der Bestände stellt Immobilien- und Wohnungsbau-Unternehmen vor große Herausforderungen.
Die Strategien der Vergangenheit haben sich flächendeckend bis 2045 als nicht finanzierbar und nicht wirtschaftlich herausgestellt.
Strom, regenerativ erzeugt, wird bei der Dekarbonisierung eine Schlüsselrolle spielen.
Private Haushalte verbrauchen heute mit 130 TWh 30 % des Gesamtstromverbrauches, während die Elektromobilität aktuell ca. 1 % benötigt.
Gebäude spielen somit eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung einer CO2-freien Stromversorgung und bei der Stabilisierung der Verteilnetze.
Strom aus Dachanlagen muss Vorrang haben: Insbesondere auf Mehrfamilienhäusern in Ballungsräumen wird dieser lokal verbraucht und muss nicht über weite Entfernungen transportiert werden.
Gebäude sind thermische Energiespeicher und besitzen in immer größerem Umfang elektrochemische Speicher.
Da sich auf den Gebäuden heute Strom zu sehr wirtschaftlichen Konditionen produzieren lässt, wandert der Fokus bei der Dekarbonisierung zu anlagentechnischen Konzepten wie dem großflächigen Einsatz von Wärmepumpen und PV-Anlagen.
Ein lokales Energiemanagement verhindert eine Überlastung der Verteilnetze.