Die Immobilienhochschule
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Die vom BFW Nordrhein-Westfalen initiierte und von der EBZ Business School wissenschaftlich koordinierte Forschungsgemeinschaft STROM nimmt ihre Arbeit auf. Bildquelle:EBZ/Andreas Molatta.
Die vom BFW Nordrhein-Westfalen initiierte und von der EBZ Business School wissenschaftlich koordinierte Forschungsgemeinschaft STROM nimmt ihre Arbeit auf. Bildquelle: EBZ/Andreas Molatta.

Forschungsgemeinschaft STROM nimmt Arbeit auf

Die vom BFW Nordrhein-Westfalen initiierte und von der EBZ Business School wissenschaftlich koordinierte Forschungsgemeinschaft STROM entwickelt technische, wirtschaftliche und regulatorische Lösungen zur Stromnutzung in Immobilien, die zum Ersatz fossiler Energieträger benötigt werden. Ziel ist es, Erkenntnisse zu bündeln und gemeinsam Strategien für eine wirtschaftliche Dekarbonisierung des Gebäudebestands zu erarbeiten. Nach einem gelungenen Auftakt in Düsseldorf ist sie nun in die gemeinsame Arbeitsphase gestartet.

Beim jüngsten Treffen am 13. Juli auf dem Bochumer EBZ-Campus konkretisierten die beteiligten Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen zentrale Fragestellungen und bereiteten die nächsten Arbeitsschritte vor. Die wissenschaftliche Koordination übernimmt die EBZ Business School unter der Leitung von Prof. Dr. Viktor Grinewitschus.

Inhaltlich standen aktuelle regulatorische Entwicklungen im Strommarkt sowie die Auswertung von Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis im Mittelpunkt. Auf dieser Grundlage werden nun die Themen priorisiert, die anschließend gemeinsam bearbeitet und von der EBZ Business School wissenschaftlich aufbereitet werden sollen. Dazu gehören unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaik, Energiemanagement, Stromspeicher und neue Modelle der lokalen Stromnutzung.

Praxisnahe Lösungen gemeinsam entwickeln

Die herstellerunabhängige Forschungsgemeinschaft vereint Unternehmen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung. Sie bringen ihre Erfahrungen aus verschiedenen Gebäudebeständen und Unternehmensstrukturen ein. Die EBZ Business School bereitet die priorisierten Themen wissenschaftlich auf, begleitet die Entwicklung von Lösungsansätzen und beantragt gemeinsam mit den Beteiligten Forschungsprojekte.

Das gemeinsame Ziel reicht dabei über die Lösung einzelner technischer Fragen hinaus. Durch eine intelligente Stromproduktion und -nutzung sollen die Kosten für Gebäudenutzerinnen und Gebäudenutzer gesenkt und die Verteilnetze entlastet werden. Gleichzeitig will die Forschungsgemeinschaft wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln und politische Entscheidungsprozesse mit Erkenntnissen aus der Praxis begleiten.

Neu dabei ist die Bauverein Wesel AG. Vertreten wurde das Unternehmen beim jüngsten Treffen von Nachhaltigkeitsmanagerin Sara Broß, einer Absolventin des Studiengangs B.Sc. Nachhaltiges Energie- und Immobilienmanagement der EBZ Business School.

Weitere Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen willkommen

Weitere Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen sind eingeladen, sich an der Forschungsgemeinschaft zu beteiligen und die Zukunft der Stromnutzung in Gebäuden mitzugestalten: https://www.ebz-business-school.de/forschungsgemeinschaft-strom.html