|   DIE Immobilienanalyse

Immobilien als klimaexponierte und -wirkende Vermögensgegenstände

Links: Dr. Laura Mervelskemper, Stabsstelle Wirkungstransparenz & Nachhaltigkeit in der GLS Bank. Mitte: Theresa Pleye, Mitarbeiterin Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit GLS Bank Rechts: Prof. Dr. Daniel Kaltofen, Rektor der EBZ Business School (FH)

Nachhaltigkeit, Klimawandel und Klimarisiken sind Themen mit wachsendem Einfluss auch auf die Finanzakteure. In Sachen Nachhaltigkeit rufen Großbanken immer höhere Ziele aus, immer stärker erfolgt eine tatsächliche Integration in Kerngeschäftsprozesse. Im derzeitigen Fokus steht die Integration von Klimarisiken in das Risikomanagement, die durch wirtschaftliche Einbuße und Schäden nicht nur das Vermögen privater Haushalte, sondern die volkswirtschaftliche Finanzstabilität bedrohen. Neben dieser Risikoperspektive eröffnet die Aufmerksamkeit für Klimarisiken eine historische Chance, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz in die Logiken klassischer Unternehmensführung und -steuerung zu integrieren. Immobilien spielen bei Banken in diesem Kontext als bedeutende Sicherheiten- und Finanzierungsgegenstände eine besondere Rolle. Einerseits erfordert das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 enorme Investitionen, andererseits sind Immobilien als Vermögensgegenstände in ihrer Rolle als Finanzierungsobjekt oder Kreditsicherheit von den Folgen des Klimawandels betroffen. Beide Sichtweisen machen nicht nur aus Bankenperspektive, sondern auch aus Sicht der Eigentümer und Eigentümerinnen von Immobilien eine Auseinandersetzung mit Klimarisiken unabdingbar.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Artikel von Dr. Laura Mervelskemper und Theresa Pleye zwei zentrale Fragen: Was bedeuten aktuelle Entwicklungen am Finanzmarkt für die Eigentümer und Eigentümerinnen von Immobilien? Wie wirkt sich der Klimawandel auf Immobilienwerte direkt durch Schäden und indirekt durch Regulatorik und Marktveränderungen aus?

 

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