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Drei Fragen an Dr. Rainer Reddehase

Dr. Rainer Reddehase, FRICS, gehört zu den Absolventen des ersten Jahrgangs der FWI, der heutigen EBZ Business School. Heute ist er Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens. Wir waren mit ihm im Gespräch.

  • Herr Dr. Reddehase, welchen Kontakt pflegen Sie zu den ehemaligen FWIlern?

Als Absolventen des ersten Jahrgangs hatten wir die Idee, einen Alumni-Verein für die Wohnungswirtschaft auf die Beine zu stellen. Auch nach vielen Jahren sind die Treffen immer sehr inspirierend. Wer hätte gedacht, dass man sich auf einen Besuch in Duisburg, meiner Heimatstadt, so freuen kann. Aber auch aus beruflicher Sicht schätze ich sehr, dass bei bundesweiten Projekten und Verkaufsprozessen immer ein Austausch mit Absolventen aus unserem Netzwerk stattfindet. Mittlerweile sind die ehemaligen Studenten in wichtigen Schlüsselpositionen zu finden.

  • Warum ist der Erwerb akademischer Qualifikationen in der heutigen Zeit so enorm wichtig?

Da halte ich mich an das RICS-Motto: LLL –Life Long Learning. Die Zeit und die Geschäftsmodelle werden immer schneller. Mittlerweile werden alle Geschäftsprozesse, alle Workflows immer mehr digitalisiert. Das Bauen verändert sich, wird modularer, Häuser entstehen aus dem 3D-Drucker. Der Vermarktungsprozess ist schon zum Großteil digital. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, müssen wir uns stetig weiterbilden. Nur der Hausmeister braucht sich keine Sorgen machen. Oder vielleicht doch? 

  • Was würden Sie den Absolventen der EBZ Business School für ihre Zukunft raten?

Jede Biographie ist anders. Aus meiner Sicht gibt es keinen klassischen Werdegang mehr. Die jungen Leute von heute sind mobil geworden. Ein Studium in Hongkong, Südamerika oder Singapur ist ganz normal. Wichtig ist der Blick über den Tellerrand.