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Energie und Gebäude

Vor dem Hintergrund des Klimawandels stellt die Energiewende eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit dar. Die Bundesregierung hat in diesem Kontext zahlreiche Zielvorgaben aufgestellt, die durch das Setzen von (ordnungsrechtlichen) Rahmenbedingungen erreicht werden sollen. Aus diesen politischen und gesetzlichen Vorgaben resultieren konkrete Anforderungen an Gebäudehülle, -konstruktion und Anlagentechnik, welche die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft vor große Herausforderungen stellen und zukünftig stellen wird.

Auch andere Aspekte der Nachhaltigkeit von Gebäuden, beispielsweise die Ressourcenschonung durch einen optimierten Einsatz von Baumaterialien und Bauprodukten, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dies betrifft alle Lebenszyklusphasen von Gebäuden und Gebäudeteilen. aufgrund des demografischen Wandels. Barrierearmut und technische Assistenzsysteme für die alternde Bevölkerung stellen vor diesem Hintergrund ein wichtiges Thema für die Branche dar. Digitale Technologien ermöglichen eine Vernetzung von Haustechnik, Unterhaltungs- und Haushaltsgeräten und können damit Wohnqualität, Sicherheit und Energieeffizienz erhöhen. Derzeit stellen derartige Anwendungen in der Regel noch Insellösungen dar und bedienen einen Nischenmarkt, so dass Konzepte gefordert sind, um sowohl die Kompatibilität verschiedener Systeme als auch die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Im Rahmen des Forschungsfelds „Energie und Gebäude“ werden innovative Technologien und marktfähige Konzepte mit dem Ziel entwickelt, den Lebenszyklus von Wohn- und Nichtwohnimmobilien den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung folgend, d. h. kostengünstig, umweltgerecht und sozial verträglich zu gestalten. Die interdisziplinären Aktivitäten des Forschungsfeldes vereinen Ansätze und Methoden der Architektur und Ingenieurwissenschaften mit den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.