Exkursion der EBZ Business School nach London
Bochumer Studierende erfahren Londoner Stadtentwicklung hautnah
Vom 14. bis 17. April führte die EBZ Business School im Rahmen des Moduls “Intercultural Communication“ eine Exkursion nach London durch. Insgesamt 32 Studierende des Bachelor-Studiengangs Real Estate haben bei der Besichtigung von Bauprojekten und Niederlassungen britischer Unternehmen einen Einblick in die internationale Immobilienbranche erhalten.
Auf dem abwechslungsreichen Programm der viertägigen Exkursion stand neben immobilienwirtschaftlichen Stadtspaziergängen unter anderem ein Besuch der New London Architecture (NLA) im Building Center, bei dem die Studierenden eine Einführung in die Stadtentwicklung Londons erhielten. Diese theoretischen Informationen wurden im Laufe der Exkursion anhand verschiedener Rundgänge durch die Londoner City praxisnah veranschaulicht, wobei ein Schwerpunkt auf den Besonderheiten des Londoner Büromarktes und dessen gewerblicher Entwicklung lag.
Auch der National Housing Federation (NHF) statteten die Bochumer einen Besuch ab, bei dem die Studierenden einen Einblick in die Struktur des britischen Wohnungsbaus und Informationen über aktuelle politische Themen der Wohnungsunternehmen in England erhielten. Ein Besuch hochpreisiger Wohnanlagen aus dem 17. und 18. Jahrhundert nahe des Regent’s Park stand dabei ebenso auf dem Programm wie der des eher preiswerten britischen Wohnungsbaus.
Zu guter Letzt durfte auch eine Besichtigung des Bahnhofs King’s Cross, dem derzeit größten Stadtentwicklungsprojekt in London, nicht auf dem Exkursionsprogramm fehlen. Neben einem Vortrag durch die projektführende Argent Estates Limited gewährte eine Rundfahrt mit der Dockland Rail und die Besichtigung verschiedener Projekte einen Einblick in die derzeitige Entwicklung. Hierzu gehörte auch der Besuch eines traditionell von Migranten bewohnten citynahen Wohnquartiers, das sich durch die Entwicklung der Londoner Docklands von einem ehemals strukturschwachen Wohnquartier zu einem attraktiven Wohnstandort gewandelt hat.
Neben den offiziellen Programmpunkten gab es hin und wieder auch die Möglichkeit, die Stadt auf eigene „touristische“ Faust zu erkunden und die Zeit mit den Kommilitonen zu nutzen. Denn schließlich war die Exkursion für die Studierenden aus dem Abschlusssemester nicht nur Bestandteil des Moduls „Intercultural Communication“, sondern gleichzeitig auch eine Abschlussfahrt: Nach fünf Semestern Studium fehlt den Studierenden auf dem Weg zum Hochschulabschluss nun nur noch die Bachelorarbeit.
Bei unerwarteten Problemen mit dieser können sich die Studierenden auch in den kommenden Monaten vertrauensvoll an ihre Exkursionsleiterin Dr. Lieselotte Steveling wenden, die ihre Organisationskompetenz inmitten der Turbulenzen des durch den isländischen Vulkanausbruch ausgelösten europaweiten Flugverbots unter Beweis stellte. Dank ihrer schnellen Reaktion, der Beharrlichkeit von Monika Schuh bei der Suche nach freien Buskapazitäten und Fährplätzen und einer Blitzüberweisung an das Transportunternehmen durch den EBZ Finanzchef Adolf Bismark konnten alle Studierenden mit nur wenigen Stunden Verspätung nach Bochum zurück gebracht werd


