21. Juli 2010 – Kaminabend an der EBZ Business School

Um den Studierenden der Business School auch nach der Lehre attraktive Social-Life Angebote zu unterbreiten, fand am 21. Juli der erste Kaminabend auf dem EBZ Campus statt. Dank hochsommerlicher Temperaturen konnte auf der Seeterrasse statt des Kamins der Grill angezündet werden. Bis in die Nacht hinein hatten die Studierenden der unterschiedlichen Studiengruppen Gelegenheit sich in gemütlicher Runde kennenzulernen und darüber hinaus auch den Kontakt zu den Mitarbeitern der Business School im informellen Rahmen zu pflegen. Aufgrund der positiven Resonanz der anwesenden Studierenden wird der nächste Kaminabend am 25. August 2010 stattfinden.

8. Juni 2010 - EBZ Business School bringt immobilienwirtschaftliche Kompetenz an die Ruhr-Universität

Mit einer Gastvorlesung des Rektors Prof. Dr. Volker Eichener zum Thema „Immobilien- und Standortwahl für Existenzgründer“ hat die EBZ Business School ihre immobilienwirtschaftliche Kompetenz in das wirtschaftswissenschaftliche Studium an der Ruhr-Universität Bochum eingebracht. Prof.  Eichener referierte im Rahmen des Moduls „General Management für Existenzgründer“, das die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft in Zusammenarbeit mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet u.a. für Studierende des Bachelorstudiengangs „Management and Economics“ anbietet.

Themen waren u.a. die Bedeutung verschiedener Standortfaktoren in unterschiedlichen Branchen, unterschiedliche Immobilientypen für Existenzgründungen, positive und negative Beispiele für Immobilien- und Standortwahlen, typische Fehler sowie konkrete Handlungsempfehlungen und Informationsquellen. In seiner Einleitung machte Prof. Eichener deutlich, dass er das Thema nicht nur akademisch behandelte, sondern auch aus seiner Erfahrung bei der Mitwirkung an mehreren, sehr erfolgreichen Existenzgründungen, darunter ein Forschungsinstitut (InWIS), ein Beratungsunternehmen (InWIS Forschung & Beratung) und eine Hochschule (EBZ Business School).

Die Gastvorlesung erfolgte im Rahmen einer engen Partnerschaft, die von der EBZ Business School und der Ruhr-Universität Bochum gepflegt wird. Umgekehrt sind auch mehrere Professoren der Ruhr-Universität Bochum regelmäßig als Lehrbeauftragte bei der EBZ Business School im Einsatz. 

15. Februar 2010 - Rosenmontag an der EBZ Business School

Auch im Ruhrgebiet wird Karneval gefeiert. Und wenn der Rosenmontag auf einen Präsenztag fällt, dann feiert man auch in der EBZ Business School. 

So überraschte eine bunte Gruppe Studierender ihren in Niedersachsen wohnhaften Dozenten Herrn Prof. Dr. Raschper, der jedoch bestätigen konnte, dass auch mit Flamingos und Kühen anspruchsvoller Unterricht möglich ist. 

07. Januar 2010 - Prof. Eichener gibt Interview für WDR

Am 07. Januar 2009 besuchte ein Kamerateam des WDR die EBZ Business School. Rektor Prof. Eichener erläuterte für die Sendung "markt" die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Finanzinvestoren. 

Das Interview wird gesendet am 18.01.2010 um 21 Uhr im WDR Fernsehen. 

 

26. November 2009 - Rektor der EBZ Business School empfiehlt Quartiersmanagement als effiziente Maßnahme zur Bekämpfung von Kinderarmut

In einem Interview für das Deutschlandradio Kultur spricht Rektor Prof. Dr. Volker Eichener über Kinderarmut in Deutschland. Für Problemstadtteile fordert er Quartiersmanager, die beim Aufbau von sozialen Netzwerken helfen. 

Das komplette Interiview können Sie hier nachlesen. 

 

9. November 2009 – Interview in der WZ: Prof. Eichener über Düsseldorfs Perspektiven für das Wohnen im Jahr 2020

Wenn die Stadt Düsseldorf ihr Ziel erreicht, bis 2020 die 600.000-Einwohner-Marke zu knacken, muss sie in diesem Zeitraum laut Stadtentwicklungskonzept 28.000 neue Wohnungen schaffen. 

Um zu verhindern, dass potentielle Nachfrager ins Umland abwandern, müssen innerstädtisch attraktive Wohnangebote geschaffen werden, insbesondere für Familien. Denn klassischerweise sind es die über 30jährigen, die nach einer Familiengründung Wohneigentum im Umland der Städte suchen und die Städte verlassen. 

Bezahlbarer Wohnraum in der Stadt kann beispielsweise durch hochverdichtete Quartiere mit einer hohen Geschossflächenzahl realisiert werden. Eine Reduzierung der Grundstückskosten ist auch realisierbar durch die Schaffung von zwei Häusern in einem: Ein Reihenhaus für Familien in den unteren Geschossen und ein Penthouse mit getrenntem Aufgang für Singles oder Kinderlose im Dachgeschoss. 

Neubauprojekte hingegen für die Versorgung mit sozialem Wohnraum zu nutzen, hält Prof. Eichener für unsinnig: „ Besser wäre es, den Altbaubestand zu nutzen, als ein künstliches Ghetto zu schaffen“. Dies ist über Belegungsrechte im Bestand zu realisieren.

In Neubauprojekten sind in Zukunft auf jeden Fall flexible Grundrisse gefragt. Wände, die hin und her geschoben werden können anstatt von Grundrissen, die einen bestimmten Lebensstil vorgeben. Die Standardfamilie gibt es nicht mehr. Planungen müssen für Singles, Kinderlose und Alleinerziehende ebenso attraktiv sein wie für Familien. 

Das komplette Interview kann man hier nachlesen.

 

24. Oktober bis 01. November – EBZ Business School intensiviert internationalen Austausch: Exkursion nach Moskau-Domodedowo

Vom 24. Oktober bis 01. November führte die EBZ Business School im Rahmen eines Studentenaustausches mit der Staatlichen Russischen Universität der Geisteswissenschaften in Moskau-Domodedowo eine Exkursion nach Russland durch. Insgesamt zehn Studierende des Bachelor-Studiengangs Real Estate haben bei der Besichtigung von Siedlungen, Bauprojekten und Niederlassungen internationaler Unternehmen einen Einblick in die russische Immobilienbranche erhalten. „Beeindruckt waren die Studierenden insbesondere, in welch atemberaubendem Tempo Qualitätsverbesserungen in Russland erfolgen“, so Prof. Eichener, der die Exkursion phasenweise begleitete. 

Auf dem Programm der neuntätigen Exkursion standen auch die Besichtigung des größten russischen Flughafens in Domodedowo einschlich seines High-Security-Bereichs sowie ein Besuch der russischen Niederlassung des weltberühmten Architektenbüros Teherani, das sich unter anderem für das Kranhaus am Kölner Rheinauhafen verantwortlich zeichnet. Doch auch die kulturellen Aspekte wurden nicht vernachlässigt: mit der Besichtigung der wieder aufgebauten Christ-Erlöser-Kathedrale und der Tret´jakov-Galerie sowie dem Besuch des russischen Zirkus und einer „Schwanensee“-Aufführung im Theater K.S. Stanislavskogo und V.I. Nemirovich-Danchenko wurde die Exkursion durch ein umfangreiches Kulturprogramm ergänzt.

Im Mittelpunkt der Exkursion stand jedoch der fachliche Austausch der Immobilienwirte, denn schließlich war die Exkursion nach Russland Bestandteil des Pflichtmoduls „Intercultural Studies“ in den Studiengängen der EBZ Business School. Im Rahmen einer zweitägigen Studentenkonferenz, die zusammen mit den Moskauer Studenten durchgeführt wurde, wurden immobilienwirtschaftliche Themen beider Länder bearbeitet, beispielsweise zur Geschichte der Privatisierung von Wohnungen in Russland oder der Analyse des Immobilienmarktes vor und nach der Wirtschaftskrise.

Darüber hinaus haben die Studierenden an einer Konferenz der „European Real Estate Society“ teilgenommen, die zeitgleich in Moskau stattgefunden hat, sowie einer Konferenz mit Stadtverwaltung und Politik beigewohnt, in deren Rahmen Prof. Eichener einen Vortrag über die Globalen Immobilienmärkte und die Stadtentwicklung in Moskau-Domodedowo hielt.

Der internationale Studentenaustausch ist integraler Bestandteil des Studiums an der EBZ Business School, durch den die Studierenden die Immobilienbranche in anderen Ländern näher kennen lernen sollen. Darüber hinaus sollen sie durch diesen intensiven Austausch zum einen die Kompetenz erwerben, sich in einem internationalen Umfeld zu bewegen, zum anderen die Kompetenz zur interkulturellen Kommunikation im eigenen Land mit Menschen aus verschiedenen Migrationskontexten vertiefen.

Mit der Intensivierung der Beziehung zu der Staatlichen Russischen Universität der Geisteswissenschaften in Moskau-Domodedowo baut die EBZ Business School ihre internationale Kooperation weiter aus. Bereits im Mai 2009 war eine Gruppe russischer Studenten zu Gast an Bochums Hochschule  und auch der nächste Gegenbesuch steht fest auf dem Programm.

Studienstart zum Wintersemester 2009: Die erste Woche an der EBZ Business School

87 Studienanfänger/innen in drei Studiengängen (Bachelor Business Administration, Bachelor Real Estate, Master Real Estate Management) erlebten am 12. Oktober ihren Studienstart in Bochum.

Die erste Blockwoche an der EBZ Business School begann mit einer würdevollen Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden des EBZ, Klaus Leuchtmann, und den Rektor der EBZ Business School, Prof. Dr. Volker Eichener, der auch das Team der Hochschule vorstellte.

Im Anschluss ging es gleich zur Sache: Während die Masterstudenten in das Thema „Internationales Rechnungswesen“ bei Prof. Birgit Brands einstiegen, erhielten die Bachelorstudenten eine Einführung in das wirtschaftswissenschaftliche Denken. Und die begann gemäß dem didaktischen Prinzip des „handlungsorientierten Lernens“ gleich mit einer Aufgabe für kleine „Flüstergruppen“: Die Studierenden sollten sich Gedanken machen, was sie alles unternehmen müssen, wenn sie ein kleines Unternehmen gründen, das Senioren mit einem Mittagstisch beliefert. Anschließend fasste Prof. Eichener die Ergebnisse in einer Brainstorming-Runde zusammen. 

Das Resultat las sich wie die Kapitelüberschriften eines Lehrbuchs der Betriebswirtschaft – bzw. wie die Liste der Module im Studiengang Business Administration. Produktionsplanung, Investition, Personalmanagement, Rechnungswesen, Finanzierung, Rechts- und Steuerfragen, Marketing und vieles andere gruppierte sich um einen Mittelpunkt, in dem der Mensch stand. „Ich möchte, dass Sie in Ihrem ganzen Leben nie mehr vergessen, dass es der Kunde und die Kundin sind, die im Zentrum allen wirtschaftlichen Handelns stehen“, rief der Rektor den Studenten zu.

Am Nachmittag des ersten Tages ging es in Fünfergruppen weiter. Jede Kleingruppe erkundete, mit einer Aufgabe versehen, die Bibliothek, erhielt eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und in die Internetrecherche und den eCampus.

Der Vormittag des zweiten Tages war dem selbstorganisierten Lernen gewidmet: Bis zum Mittag, so lautete die Aufgabe, sollte jedes Team seine Rechercheergebnisse auf einem Plakat darstellen. Um 13:30 war die Wand der Mehrzweckhalle mit 15 Plakaten geschmückt, die mit Thesen, Zahlen, Diagrammen und Abbildungen versehen waren. „Welche Chancen hat das Ruhrgebiet bei der Standortwahl von Unternehmen?“ – „Brauchen wir noch eine Wohnraumförderung?“ – „Droht eine Pleitewelle in der Bauwirtschaft?“ – „Lohnt sich noch das Bausparen?“ lauteten die Fragen an die Erstsemester. Mit einem Mikrofon in der Hand befragte Prof. Eichener die Teams zu ihren Thesen, bevor das Thema „Unternehmensgründung“ systematisch abgeschlossen wurde.

Am Mittwoch folgte im Anschluss an die Vorlesung von Prof. Markus Knüfermann ein Highlight: Ein Vortrag von Prof. Karl-Heinz Petzinka – Partner des Architekturbüros Petzinka Pink und Partner, Vorsitzender der Geschäftsführung der THS, Direktor der Kulturhauptstadt, Professor an der Kunstakademie Düsseldorf und Mitglied des Hochschulrats der EBZ Business School – zum Thema „Leadership und Kreativität“. „Überschreiten Sie Grenzen – überwinden Sie sinnlose Regeln“, rief er den Studienanfängern zu. Um eines der innovativsten Bauprojekte der letzten Jahre – das international preisgekrönte „Stadttor“ in Düsseldorf – realisieren zu können, habe er mehrere Dutzend Mal gegen die Bauordnung verstoßen müssen. Anders könne man Fortschritt nicht erreichen.

Mit seinem Ideenfeuerwerk löste Prof. Petzinka regelrechte Begeisterung aus. Auf die Frage, was ihr der Vortrag gebracht habe, antwortete eine Studentin, sie habe „mit den Augen klauen können“ – auch eine Anspielung auf das reichhaltige visuelle Material, mit dem Prof. Petzinka seine Präsentation zu illustrieren wusste.

Danach zeigte das Team der Business School, dass die Hochschule auch feiern kann. Erst gab es ein Dreigang-Menü und danach bis weit nach Mitternacht Partytime mit DJ Kai in der Lounge. Und nicht nur das: Die Firma Gas-Control, ein Spezialist für Dichtigkeitsprüfungen von Gasleitungen, die auch den Abend sponsorte, hatte eine Wii-Konsole installiert, an der die Studierenden ein Golfturnier austrugen, bei dem es eine „echte“ Golfausrüstung zu gewinnen gab. Und Fußballfreaks konnten das Länderspiel auf der Videowand verfolgen. 

Rundum positive Reaktionen bestätigten das neue Semesterstart-Konzept. „Im nächsten Jahr“, so Rektor Eichener, „werden wir den Semesterbeginn in gleicher Form begehen – mit einer Mischung aus Plenumsvorträgen, handlungsorientiertem Lernen, Kleingruppenarbeit, Methodentraining und Partytime".

 

18. August 2009: Prof. Dr. Volker Eichener in der ARD-Sendung Plusminus

In der ARD-Sendung Plusminus vom 18.08.2009 hat Prof. Dr. Eichener ein Interview zum Thema "Vermietnomaden - Wenn Heuschrecken ganze Straßenzüge verkommen lassen" gegeben. 

Wer das Interview verpasst hat, kann es sich hier angucken. 

 

 

30. Juli 2009 - Master-Studierende erproben Gebäudeerhaltungskosten in der Praxis

Im Modul Lebenszykluskostenmanagement stellten die Studierenden heute auf besonders kreative Art und Weise dar, dass neben den Baukosten insbesondere auch die Folgekosten berücksichtigt werden müssen. In verschiedenen Präsentationen wurden die unterschiedlichen Aspekte betrachtet. 

Eine Gruppe erstellte ein Monopoly-Spiel, in dem Lebenszyklusereignisse im idealisierten Markt dargestellt wurden. 

Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit den Kosten für Gebäudereinigung und die Zeit, die darauf verwendet wird. Dafür initiierte sie einen Wettkampf, in dem die einzelnen Arbeitsgruppen gegeneinander antraten.
Bei einem Gebäude, das direkt an einem Gewässer liegt, ist die Reinigung der Fassade besonders kompliziert und aufwändig. Deshalb ging in den Wettkampf nicht nur die Zeit ein, die für die Reinigung einer Fensterfront benötigt wurde, sondern auch die Dauer, die gebraucht wurde, um in einem Schlauchboot zum Einsatzort zu rudern. 

Was für die außenstehenden Beobachter vor allem einen spannenden Wettkampf auf dem sonst eher beschaulichen See darstellte, wurde anschließend von den Studierenden im Klassenraum aufbereitet und diskutiert. 

 

15. Juli 2009 – Durch das Forschungsinstitut InWIS unterstütze Projekte erhalten Auszeichnung in Berlin 

Im Rahmen des Umweltforums in Berlin prämierte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee die Gewinner des Wettbewerbs „Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen“.  Auch Wettbewerber aus Nordrhein-Westfalen waren dabei erfolgreich: Die Bochumer VBW BAUEN UND WOHNEN GMBH wurde gleich zweimal, die Essener Evonik Wohnen GmbH einmal geehrt. Alle drei Wettbewerbsbeiträge wurden dabei maßgeblich von der EBZ-Tochter InWIS Forschung & Beratung GmbH mit erstellt. 

Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung nahmen die Geschäftsführer Dr. Dieter Kraemer (VBW) und Dr. Schörner (Evonik) die Bronzeplaketten für die energetischen und integrativen Modernisierungskonzepte für die Bochumer Quartiere Hustadt und Sonnenleite sowie das Duisburger Quartier Vierlinden/Overbruch entgegen. Die drei ausgezeichneten Konzepte waren dabei nicht nur die einzigen Preisträger aus Nordrhein-Westfalen, die Evonik Wohnen GmbH zudem auch das einzige private Wohnungsunternehmen.

Der Wettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte zum Ziel, Projekte auszuzeichnen, die einen ganzheitlichen Ansatz bei der Erneuerung von Großwohnsiedlungen verfolgen und dabei Konzepte der energetischen Modernisierung mit weiteren Aufgaben, wie der sozialen Aufwertung des Quartiers oder einer Verbesserung des Wohnumfeldes, verbinden. Minister Tiefensee lobte die prämierten Projekte als „zukunftsweisend auch für andere Quartiere“ und kündigte weitere Unterstützungen in der Umsetzung der Modernisierungskonzepte an. Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. erklärte:  „Die energetische Modernisierung von ganzen Siedlungen entspricht dem modernen Leitbild einer integrierten Stadtentwicklung und einem effektiven Klimaschutz." 

Unterstützt vom Bochumer Beratungsunternehmen InWIS Forschung & Beratung GmbH und den Ingenieurbüros Wortmann & Scherer (Konzept Hustadt), bzw. ARCHPLAN (Konzept Sonnenleite) hatte die VBW zwei und Evonik einen von insgesamt über 70 Wettbewerbsbeiträgen ins Rennen geschickt. Mit einem Investitionsvolumen von knapp 12 Mio. EUR könnte in der Hustadt der Energieverbrauch halbiert werden. Für das Quartier Sonnenleite wurde im Rahmen einer ca. 65 Millionen EUR teuren Planung Möglichkeiten aufgezeigt, gut 4,5 Tausend Tonnen CO2 Emmissionen jährlich einzusparen. In Duisburg können laut des erstellten Konzeptes mit einer Investition von knapp 37 Mio. EUR sogar 77% des Primärenergiebedarfes eingespart werden.

Die Auszeichnungen bestätigen die Unternehmen in ihrer Unternehmensstrategie, nachhaltig und ganzheitlich Quartiere zu entwickeln. Aufgabe der nächsten Monate wird es sein, auf Basis der prämierten Konzepte die konkrete Umsetzbarkeit zu prüfen und zu planen. 

 

 

1. Juli 2009 – WDR 5 zu Gast in der EBZ Business School

Der Hörfunksender WDR 5 produziert gerade eine Sendung mit dem heißen Thema „,Heuschrecken’ hinterlassen Spuren - Mieter in Alarmzustand“ und machen sich bei der EBZ Business School kundig. Der Rektor, Prof. Eichener, versorgt die Journalisten mit Zahlen und Fakten zum Wohnungsmarkt und gibt in einem Interview eine Einschätzung zur Bedeutung verschiedener Gruppen von Wohnungseigentümern.

Seine Kernaussage: Auch wenn die Wohnung ein Sozialgut ist, das ein Thema für die staatliche Daseinsvorsoge ist, kann sich der Staat inzwischen aus der Regulierung zurückziehen und den Marktmechanismen mehr Spielraum einräumen, weil die demographische Entwicklung die Wohnungsnot in den meisten Städten Nordrhein-Westfalens beseitigt hat. Die Entwicklung innovativer Produkte – ob trendige Loftwohnung, die Revitalisierung eines Industriehafens oder betreute Altenwohnanlagen – setzt einen funktionierenden Markt voraus. Und der Markt funktioniert umso besser, je vielfältiger die Struktur der Anbieter ist. Ein Markt, der neben kapitalmarktorientierten Unternehmen eine breite Vielfalt von privaten Amateurvermietern, nachhaltig wirtschaftenden Privateigentümern, Genossenschaften, öffentlichen und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen umfasst, reguliert sich von selber, weil die nachhaltige Wohnungswirtschaft wie der „Hecht im Karpfenteich“ wirkt.

Die fast einstündige Sendung wird in der Reihe „Thema NRW“ am 10. Juli zwischen 15:05 und 16:00 ausgestrahlt. 

Das Podcast zur Sendung vom 10.07.2009 kann hier heruntergeladen werden. 

 

 

10. Juni 2009 – Heute auf dem Lehrplan: Teilnahme an der Fachtagung „Standort Ruhrgebiet“

Heute haben die Studierenden der EBZ Business School Gelegenheit, an der Fachtagung „Standort Ruhrgebiet“ teilzunehmen, die das EBZ veranstaltet. Hochkarätige Referenten bieten Analysen und vor allem Perspektiven für die Entwicklung einer Region, die sich nicht nur mitten im Strukturwandel befindet, sondern die auch von der demographischen Entwicklung überproportional betroffen ist.
Aus erster Hand und tagesaktuell erhalten die Studierenden einen Einblick über spannende Projekte wie den Masterplan Ruhr, die Mülheimer Stadt am Wasser „Ruhrbania“ oder darüber, was zur Zeit an den Märkten für Wohn- und Gewerbeimmobilien geht und was nicht. Aus Sicht der Studierenden besonders interessant: Mit welchen innovativen Wohnprodukten man die „Kreativen“ (bzw. das „kommunikativ-dynamische Wohnkonzept“) ansprechen kann und welche Kompetenzen man benötigt, um diese Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Praxisnäher und aktueller kann ein Studiengang nicht sein.
Und einen solchen Referentenkreis trifft man auch nicht alle Tage:


•    Staatssekretär a. D. Burghard Schneider, Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen.
•    Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr.
•    Dr. Dieter Kraemer, Geschäftsführer der VBW Bauen und Wohnen, Bochum.
•    Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr.
•    Eckhard Brockhoff, Geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner, Essen.
•    Christian Rosen, Regional Director bei Atisreal Deutschland.
•    Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender des Spar- und Bauvereins, Dortmund.
•    Dietmar Cremer, Vorstandsvorsitzender der GEBAG Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft AG.
•    Peter Lampe, Vorsitzender der Geschäftsführung des Initiativkreises Ruhr.
•    Matthias Wirtz, Geschäftsführer der InWIS Forschung & Beratung, des Forschungsinstituts der EBZ Business School.
•    Prof. Dr. Volker Eichener, Rektor der EBZ Business School.
•    Und: Werner Rohmert, Herausgeber des „Immobilienbriefs“, als Moderator, der es stets verstand, die Themen zuzuspitzen.


Die Fachtagung bot den Studierenden nicht nur eine Fülle von „hard facts“ über die Region und ihre Märkte, sondern auch wertvolle Situationseinschätzungen: „Mir ist durch die verschiedenen Referate zum ersten Mal deutlich geworden, wie viele Potentiale die Region Ruhrgebiet aufweist“, so ein Studierender des Bachelorstudiengangs Real Estate.
Besonders interessant fanden die Studierenden auch die Podiumsdiskussion, die sich insbesondere um das Thema drehte, wie der Prozess der Schrumpfung gestaltet werden müsse. Kontrovers wurde die von Prof. Eichener aufgeworfene Frage diskutiert, ob der Staat den Abbau von Überkapazitäten an Wohnungen und Einzelhandelsflächen durch eine Abrissförderung unterstützen solle. Der Kommentar einer Studierenden aus dem Bachelorstudiengang Business Administration zur Podiumsdiskussion: „Da war Feuer drin!“
Die EBZ Business School bietet ihren Studierenden regelmäßig die Möglichkeit, an Fachtagungen des EBZ teilzunehmen und dort Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung persönlich zu begegnen. Natürlich war die Teilnahme an der Fachtagung, für die normalerweise eine Teilnahmegebühr von 370 Euro zu entrichten wäre, für die Studierenden der EBZ Business School kostenlos – einschließlich des Mittagsbuffets.


5. Juni 2009 - Harvard in Bochum

Heute prangt das Wappen der Harvard Business School auf den Lernmaterialien in Bochum-Springorum. Die Studierenden im Masterstudiengang „Real Estate Management“ an der EBZ Business School lernen heute exakt so wie ihre Kommilitonen an der renommierten Harvard University. Im Rahmen des Moduls „Internationale Immobilienmärkte“ bearbeiten die Studierenden Fallstudien internationaler Immobilienprojekte, die zum Lehr- und Lernmaterial der Harvard Business School gehören.
Prof. Dr. Eichener hat aus der Fallstudiensammlung der Harvard Business School 15 Fallstudien ausgewählt, die ein breites Spektrum unterschiedlicher Immobilienprojekte aus verschiedenen Kontinenten repräsentierten, beispielsweise

  • ein Einkaufszentrum in Ungarn,ein Büroturm in Rio de Janeiro,
  • eine Eigentumswohnanlage in Peking,
  • eine Megaprojekt aus Einzelhandels-, Gastronomie-, Freizeit-, Hotel-, Büro- und Wohnnutzung in Tokio,
  • eine Altstadtsanierung in Mexico City,
  • der Aufbau einer Maklerstruktur in Schanghai,
  • eine Slumsanierung in Nairobi
  • sowie mehrere Mietwohnungs-, Einfamilienhaus-, Büro- und Hotelprojekte aus den USA.

Die Aufgabe der Studierenden besteht darin, die gut dokumentierten Fallstudien im Hinblick auf verschiedene Fragestellungen zu analysieren und die Ergebnisse anschließend zu präsentieren. Neben der Frage „Was ist anders als in Deutschland?“ lautet die Abschlussaufgabe: Fassen Sie die Empfehlungen zusammen, die Sie einem deutschen Investor geben würde, der sich auf dem jeweiligen Auslandsmarkt an einem ähnlichen Immobilienprojekt beteiligen würde!
Die Fallstudien der Harvard Business School bieten die Gelegenheit, die Besonderheiten internationaler Immobilienmärkte kennen zu lernen (dadurch auch die in Deutschland geübte Praxis infrage zu stellen) sowie das Fachenglisch zu trainieren.
Die 1636 gegründete Harvard University hat in dem „Academic Ranking of World Universities“ als beste Hochschule der Welt abgeschnitten. Die Harvard Business School war zusammen mit der Oxford University ein Pionier der handlungsorientierten Hochschuldidaktik, die sich dadurch auszeichnet, dass Studierende selbständig Fallstudien bearbeiten und dadurch berufsrelevante Handlungskompetenzen erwerben.
Die Verwendung des Lehr- und Lernmaterials der Harvard Business School geht auf eine Anregung von Dr. Ekaterina Chernobai, Professorin an der California State University, zurück, die am 28. Mai 2009 an der EBZ Business School zu Gast war.

30. Mai 2009: Hamburger Studierende erkunden Berlin

Vom 27. -30. Mai haben Studierende des Hamburger Standorts der EBZ Business School eine Exkursion in die Bundeshauptstadt unternommen. Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Wohnungspolitik und Wohnungswirtschaft in den neuen Bundesländern“. Neben Vorträgen zum Thema wurden Exkursionen zu interessanten Projekten und eine Architekturführung durch den Süden von Berlin Friedrichstadt unternommen. Auch ein Besuch beim GdW, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, stand auf dem Programm. 

28.Mai 2009: London Exkursion

Vom 25.-28. Mai haben Studierende aus dem Abschlusssemester des Bachelor-Studiengangs Real Estate eine Exkursion nach London unternommen. Auf dem Programm standen neben immo¬bilienwirtschaftlichen Stadtspaziergängen auch ein Besuch in der National Housing Federation und die Besichtigung von Projekten der LDA London Development Agency im Osten der Stadt.

Die Reisekosten dieser Exkursion wurden bezuschusst vom Förderverein FWI. 

 

15. Mai 2009 - Gastdozenten der ETH Zürich lehren an der EBZ Business School

Die EBZ Business School baut ihre Kooperation mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich weiter aus. Heidi Stoffel und Martin Schneider vom renommierten ETH-Wohnforum, das von Prof. Dr. Dietmar Eberle vom Departement Architektur der ETH geleitet wird, wirken als Gastdozenten am Teilmodul „Immobiliengestaltung“ im Rahmen des Masterstudiengangs „Real Estate Management“ der EBZ Business School mit.
Stoffel und Schneider widmen unter der Überschrift „Passgenau flexibel“ den ersten Unterrichtstag dem Wohnungsneubau. Neben einer Präsentation über State-of-the-Art-Architektur in der Schweiz werden die Studierenden aktiv in die Lehrveranstaltung eingebunden:
Die persönlichen Wohnbiographien der Studierenden werden erhoben, systematisiert und im Hinblick auf Qualitätsanforderungen an die Architektur analysiert. Im Rahmen einer Übungsaufgabe (die sich am Berufsbild und Kompetenzprofil der EBZ-Masterabsolventen orientiert) schlüpfen die Studierenden in die Rolle von Juroren, die einen realen Architektenwettbwerb „nachjurieren“.

Im Mittelpunkt des zweiten Seminartags steht die Sanierung von Wohnanlagen. Wieder erfolgt eine einleitende Präsentation von Heidi Stoffel und Martin Schneider, die anschließend mit den Studierenden ein Rollenspiel durchführen, in dessen Rahmen die Studierenden Anforderungsprofile aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure entwickeln und in die Abschlussdiskussion einbringen.
Das ETH Wohnforum war bereits einmal mit der Ausstellung „Stand der Dinge: Wohnen in Bern, Basel und Zürich“ am EBZ zu Gast und hat an einer Tagung des EBZ mitgewirkt. Im Gegenzug war der Rektor der EBZ Business School, Prof. Dr. Volker Eichener, mehrfach als Referent bei der ETH Zürich zu Gast.
Die ETH Zürich gilt nach dem „Academic Ranking of World Universities“ als beste Hochschule auf dem europäischen Kontinent.